Vier Wochen EingewoehnungsPhase in der ich mich sowohl mit dem Projekt vertraut machte als auch ein paar Fingeruebungen mit Microsofts Powershell (dazu in einem anderen Post mehr) durchging, um Auswertungen ueber die Qualitaet zu Teilen des Projekts zu erstellen, sind vorbei.
Mittlerweile kann ich eigene Ergebnisse zu dem Projekt beitragen, werde in den naechsten Wochen allerdings nicht mehr dazu kommen. Vorige Woche wurde bekannt, dass der fuer Maerz 2012 geplante Go-Live verschoben wird, inklusive komplettem ProjektStop fuer drei Monate.
Die Gruende hierfuer sind weniger relevant, vorallem weil sie nicht direkt im Projekt liegen. Was fuer mich relevant und interessant ist, ist jedoch zum einen wie die Projektleitung in den kommenden Monaten damit umgehen wird, und wie es mit mir weitergeht.
Klar, fuer drei Monate zuruecklehnen, ein bisschen Code schreiben und entspannt meine Stunden abreissen waere sicherlich moeglich. Allerdings will ich nach den acht Monaten in der Abteilung auch etwas vorweisen koennen, weshalb ich auf ein anderen Projekt umziehe.
Praktischerweise ist der Hauptstandort direkt nebenan, in Muelheim.
Inhaltlich aehnelt es dem bisherigen Projekt, ist es doch zusammen mit dem bisherigen Bestandteil des selben Projektprogramms. Ende dieser Woche werde ich den Projektleiter des neuen Projektes treffen und mich zwei Tage lang akklimatisieren. Bis maximal zum Ende des Kalenderjahres habe ich im aktuellen Projekt noch Arbeit auf dem Tisch, soll heissen spaetestens Januar 2012 werde ich vollzeit in das neue Projekt wechseln.
Bisher hat mein Mentor seine Versprechen gehalten: Projektmanagement ist kein 9 to 5 Job und setzt ein hohes Mass an Agilitaet und Flexibilitaet voraus. Auch deswegen ist mir der Wechsel ganz sympathisch, zeigt er mir doch auch die Schattenseiten des PM auf, ohne selbst dafuer verantwortlich zu zeichnen, oder den Kopf hinhalten zu muessen.
dlvrf
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